Rückbildung – quick & easy – mamaglow
Rückbildung

Rückbildung

Quick & easy – ein kleiner Einstieg für die ersten Tage nach der Geburt.

Bevor es losgeht

Ein neues Körpergefühl

Direkt nach der Geburt ist dein Bauch plötzlich leer – das fühlt sich oft fremd an. Rückbildung beginnt nicht erst beim Kurs, sondern schon in den ersten Stunden und Tagen: mit kleinen, sanften Bewegungen, die deinem Körper helfen, sich neu zu sortieren.

Hier ein kurzer, einfacher Einstieg – ohne Druck, ohne Programm.

Die ersten Tage

Drei einfache Dinge

01

Ein Gefühl für den leeren Bauch

Dein Bauch ist nach der Geburt plötzlich weich und leer – ein ungewohntes Gefühl. Nimm dir kurze Momente, um bewusst zu spüren, wie sich dein Bauch beim Atmen hebt und senkt. Das ist schon Rückbildung: dein Nervensystem lernt den neuen Zustand kennen, ganz ohne Anstrengung.

02

Mobilisation für den Kreislauf

Steh möglichst bald nach der Geburt für kurze Wege auf – das tut deinem Kreislauf gut und beugt Schwellungen vor. Wenn du noch viel liegst: Füße kreisen lassen, Zehen anziehen und entspannen, Waden anspannen. Kleine Bewegungen, große Wirkung.

03

Thromboseprophylaxe

Bewegung, ausreichend Trinken und – falls verordnet – Kompressionsstrümpfe sind die wichtigsten Bausteine. Frühe Mobilisation wird grundsätzlich allen Frauen nach der Geburt empfohlen. Halte dich an die Empfehlungen deiner Klinik bzw. Hebamme, besonders nach einer Bauchgeburt.

Gut zu wissen: Schon das An- und Abspannen der Wadenmuskeln oder das Anziehen und Entspannen der Zehen im Liegen wirkt sich positiv auf deinen Kreislauf aus – das kannst du jederzeit machen, auch im Bett.

Babyfüße

Was du wissen darfst

Normal in den ersten Tagen

Bauchgefühl
Dein Bauch fühlt sich weich, leer und ungewohnt an – das ist normal. Die Gebärmutter braucht Zeit, um sich zurückzubilden, das passiert von selbst, unterstützt durch Stillen und Bewegung.
Erste Bewegung
Kurze Spaziergänge zur Toilette, ans Fenster oder zum Wickeltisch reichen in den ersten Tagen völlig aus. Es geht nicht um Sport, sondern um regelmäßige, kleine Bewegungsimpulse.
Atmung
Eine entspannte, tiefe Bauchatmung kann helfen, eine erste Verbindung zur Beckenboden- und Bauchmuskulatur wiederherzustellen – ganz ohne aktive Übung.

Meine Begleitung für dich

Wenn sich der Körper noch fremd anfühlt

Viele Frauen berichten mir, dass sich der Bauch nach der Geburt seltsam leer, der Nacken nach dem Stillen verspannt oder die Körpermitte instabil anfühlt. Genau hier kann Taping ansetzen – sanft, unterstützend und ohne dass du selbst aktiv etwas tun musst.

Taping am Bauch nach der Geburt

Fotos: @studio.huyen

Rückbildung der Gebärmutter

Ein Tape über dem Unterbauch kann einen sanften Reiz setzen, der die Durchblutung anregt und dir hilft, wieder ein Gefühl für diesen Bereich zu bekommen.

Rektusdiastase

Ist der gerade Bauchmuskel auseinandergewichen, kann Taping ein Gefühl für die Körpermitte zurückgeben und die tiefe Bauchmuskulatur sanft unterstützen.

Stillverspannungen im Nacken

Die viele Still- und Tragehaltung führt oft zu Verspannungen im Nacken und in den Schultern. Ein Tape kann hier entlasten und an eine aufrechte Haltung erinnern.

Und die Kleinen? Bei mir sind die Babys immer mit dabei. Je nach Beschwerden behandle ich auch sie manchmal mit Taping mit – ich habe damit zum Beispiel bei Verdauungsbeschwerden oder bei Sichelfüßen richtig gute Erfahrungen gemacht.

Gut zu wissen: Auch für den Check-up nach der Geburt, inklusive Abklärung einer Rektusdiastase, bin ich da – auch hier kann Taping eine wertvolle Unterstützung sein.

Lara legt Tape an

Ich begleite dich gerne in den ersten 12 Wochen nach der Geburt – melde dich einfach.

Schreib mir: kontakt@mamaglow.de
WhatsApp: 0157 7126 7670

Zum Schluss

Schritt für Schritt

Dein Körper hat in neun Monaten enorm viel geleistet – gib ihm die Zeit, die er braucht. Kleine, regelmäßige Impulse wirken oft mehr als große Programme.